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Abendstimmung

Segeln und Paddeln am großen Brombachsee (in der Nähe von Ansbach). Eine Tour im Oktober 2012.

Abendstimmung

Segeln und Paddeln am kleinen Brombachsee (in der Nähe von Ansbach). Eine Tour im Oktober 2012.

Abendstimmung

Segeln und Paddeln am kleinen Brombachsee (in der Nähe von Ansbach). Eine Tour im Oktober 2012.

Lago Maggiore

5 Tagestour im Frühjahr 2012 um den Lago Maggiore. Pause in Feriolo am Westufer.

Neckar bei Neckargerach

Paddeltour auf dem Neckar. im Sommer 20012 von Mosbach nach Heidelberg.

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Sonntag, 28. Juli 2013

Pimp my Scubi

Bodenverstärkung & Kielfixierung


Das Scubi ist ein gutes Boot für schnell mal zwischendurch. Aber es gibt ein paar Details die Verbesserungswürdig sind. Für das Bewegen des Bootes in etwas ruppigen Gewässern ist die Haut einfach zu dünn. Ebenso verrutscht das Kielrohr bei Felsberührung. Das Ergebnis ist dann ein verminderter Geradeauslauf.

Besonders im Bereich des Sitzes kann bei Bodenkontakt schnell mal ein Loch bzw. Riss entstehen. Um bei meiner nächsten Tour etwas entspannter unterwegs zu sein habe ich besonders diesen Bereich verstärkt. Besonders gut dafür eignet sich gewebeverstärkte PVC – LKW Plane (700g/m**2). Dazu habe ich einfach 2 gleichgroße Stücke der Plane auf die Bootaussenhaut geklebt. Als Kleber kam wie schon bei meinen Pouch Booten Plastigum 77 zum Einsatz.

Gegen das verrutschende Kielrohr habe ich eine Fixierung aus Planenmaterial und Klettband gebastelt. Die Fixierung habe ich mittig auf die Bootsinnenseite geklebt. Nach dem Verspannen des Kielrohrs kann dann mit Hilfe des Klettbandes das Rohr fixiert werden und es liegt immer mittig am Kielstreifen an.





Samstag, 16. März 2013

Neues Zuhause für meinen Einer

Ski Trolley als Faltboot Packsack

Was man so alles im Winterschlussverkauf fürs Paddeln findet! Beim durchstreifen des Sportgeschäfts meiner Wahl bin ich über einen Skitrolley gestolpert. Beim Betrachten kam mir die Idee genau diesen anstatt meiner marode Gestell Hülle (Pouch E65) zu nutzen. Die 195cm lange Tasche ist normalerweise für 2-3 Paar Ski ausgelegt, sollte somit – so die Hoffnung – auch für das Falter Gestell reichen. Bei dem im Ausverkauf angegebenen Preis von sagenhaften 19 Euro habe ich nicht lang überlegt und nahm die Tasche mit heim.

Zuhause habe ich mich dann gleich an den Verpackungstest gemacht. Und ich nehme es gleich vorweg. Das komplette Boot findet darin Platz. Mit den in der Tasche befindlichen Kompressionsriemen lässt sich perfekt das Holzgestell verzurren, so dass der verbleibende Platz perfekt genutzt werden kann. Oben auf dem Gestell findet dann auch noch der Rest (Spanten, Steuer, und Bootshaut) platz.

Das ganze Paket lässt sich somit perfekt transportieren und das Boot durch die in der Tasche integrierten Rollen hinter sich herziehen.  Besonders die an der Tasche befindlichen Griffe eignen sich super zum ziehen bzw. Beladen ins Auto. In den Außentaschen kann ebenfalls eine Menge Kleinkram wie Schrauben, Riemen, Sitzkissen, Schwamm usw. unterbringen.

Zwei Nachteile hat die Tasche allerdings. Zum einen nimmt sie selbst im zusammengelegten Zustand recht viel Platz ein, was beim Transport im Boot nicht ganz optimal ist. Zum Zweiten ist sie Wasserundurchlässig d.h. man packt das Boot immer im trockenen Zustand ein oder man lässt die Tasche immer teilweise geöffnet, so dass das Faltboot trocknen kann.










Sonntag, 24. Februar 2013

Gepäck an Deck

 Meine Boote besitzen leider keine Befestigungsmöglichkeiten für Gepäck bzw. Gepäcknetze. Deshalb mussten D-Ringe her an denen man sowohl Gepäck befestigen als auch eine umlaufende Decksleine anbringen konnte.

Für die Anbringung gab es zwei Möglichkeiten. Zum einen, die Anbringung mit Hilfe von Nadel und Faden am Baumwolloberschiff bzw. als Klebeelement am PVC Unterschiff.
Deutlich strapazierfähiger und haltbarer für eine Befestigung der D-Ringe taugte meines Erachtens das Unterschiff. Ich setzte also die Lösung um, die auf der Internetseite http://www.faltboot.net beschrieben wurde.

Als Material nahm ich handelsübliche PVC – Gewebeplanen. Für die D-Ringe wurden 25er Kunststoffringe aus dem Campingzubehörhandel verwendet.

Für den Zuschnitt fertigte ich mir eine Schablone an, so konnte ich die PVC Haut sauber mit einem Cutter Messer ausschneiden. Nach dem einfädeln des D-Rings wurde die Plane mit PVC Kleber (Plastigumm77) geklebt.

 

Mittwoch, 20. Februar 2013

Klebt nicht gibt’s nicht

Einen geeigneten Kleber zur Reparatur des PVC Unterschiffs bzw. zum Aufkleben von Kielstreifen zu finden war gar nicht so einfach. Das große Problem bei Weich-PVC ist der enthaltene Weichmacher.

Bei weichmacherhaltigen Kunststoffen besteht das Problem, dass die enthaltenen Weichmacher sich mit der Zeit verflüchtigen. Dabei wandern diese an die Oberfläche und  lagern sich dabei im verwendeten Kleber an. Nutzt man dann einen Kleber der dafür ungeeignet ist wird dieser im ungünstigsten Falle geschwächt. Besonders die Stoß Stellen sind davon betroffen und lösen sich ab.  Ebenso muss ein geeigneter Kleber flexibel sein um Ausdehnungen und Längenänderungen ausgleichen zu können.

PUR Kleber sind für solche Anwendungen am besten geeignet. Die Verarbeitung ist ziemlich simpel. Beide Seiten werden mit Kleber bestrichen dann lässt man die Stellen ab lüften und presst im Anschluss beide Seiten kräftig zusammen. Für z.B. Kielstreifen bietet es sich an zusätzlich Härter beizumischen.

Besonders bewährt hat sich bei mir DEKapren Plastigum 77.

Mit Hilfe des Klebers habe ich die unterschiedlichsten Klebearbeiten vorgenommen. Sowohl das Anbringen von Kielstreifen, D-Ringen als auch gelöste Nähte zwischen Ober- und Unterschiff hat der Kleber tadellos gefügt. Und bisher ist keine Klebung aufgegangen. Beim Reißtest von 2 PVC Folien hat die Klebung gehalten der PVC hat sich vom Gewebe gelöst.

Links:
Produktblatt
Dekalin Produkte

Sonntag, 30. Dezember 2012

Paddel - lapap


Als nächstes machte ich mich an das Restaurieren der Paddel. Diese waren in einem erbärmlichen Zustand. Die Hülsen waren gebrochen und der Lack war völlig ruiniert. Nach abendlicher Internetrecherche hatte ich dann auch alles gefunden was für eine Restaurierung erforderlich war.




Der Lack
Festa Bootslack
Diese Entscheidung fiel mir am Schwersten. Ich entschied mich für einen eBay Händler (Fa. Festa). In Foren wurden die Lacke recht gut bewertet und der Preis stimmte auch. Um sicher zu gehen, dass der angebotene Bootslack auch für meine Anforderungen geeignet war rief ich vorsichtshalber noch bei der Firma an. Nach guter Beratung bestellte ich gleich 3l vom Bootslack. Ich konnte diesen dann auch für die Neulackierung des Bootsgestells nutzen. Preis für den Lack 30 Euro.

Hülsen
Neue Messinghülsen kaufte ich ebenfalls im Netz. Die Teile waren echt schlecht zu bekommen. Bei einem Paddelclub aus Halle (Saale) wurde ich dann fündig. Ich bestellte auch gleich neue Spritzringe. Ein Satz Hülsen und 4 Spritzringe kosteten mich 15 Euro.

Tesa Gewebeband
Paddelblatt Verstärkung
Die Verstärkung der Paddelblätter erledigte ich mit Textilband von Tesa. Zu bekommen in jedem Baumarkt. Kostenpunkt 4 Euro.

Zuerst habe ich die Paddel vom Restlack befreit. Erst 80iger Sandpapier. Als Finish habe ich dann 200erter benutzt. Paddel gründlich entstaubt und die Blattenden mit dem Textilband umwickelt. Im Anschluss habe ich dann die Paddel 3x lackiert. Zwischen jedem Lackiergang habe ich die Oberfläche mit feinem Sandpapier beschliffen. Zum Schluss noch die neuen Steckhülsen und Tropfringe montiert und fertig waren die alten – neuen Paddel.

Dienstag, 25. Dezember 2012

Krummholz

Bei einem meiner Boote hatte ich das Problem, dass der Vordersteven über die Jahre die Form des Bootes angenommen hatte. Ist zwar nicht so tragisch, aber stört beim Einpacken des Gestells in die Packsäcke gewaltig.

Durch eine ziemlich einfache Prozedur bekam ich das Gestell wieder in Form. Ich legte die durchgebogenen Leisten flach auf den Boden, mit der gewölbten Seite nach Oben. Darauf packte ich ein feuchtes Tuch (immer wieder neu anfeuchten) und beschwerte das Ganze mit einer alten Autobatterie. Nach ca. einer Woche war das Gerüst wieder Gerade. Dann nochmal neu Lackiert und die Sache war perfekt.

Dienstag, 18. Dezember 2012

Die Riemchen

Fangen wir erst mal mit den ganz trivialen Dingen an. Die Erneuerung der Riemchen zur Befestigung der Spanten. Was braucht man dazu? Eigentlich nicht viel! PVC Plane, D-Ringe und Kunststoffkleber. Ich als alter Internet Junkie besorgte mir alle erforderlichen Teile in der Bucht. Die PVC Plane ersteigerte ich bei einem LKW Planen Händler. 50m Lang und 15 cm breit für gerade mal 8 Euro. Da kann man ne ganze Menge Riemchen bauen. Beim PVC Kleber musste ich erst eine ganze Weile im Internet recherchieren. Das Problem sind die, in den Planen enthaltenen Weichmacher. Ich entschied mich für Plastigum 77. Wie sich später herausstellte eine sehr gute Entscheidung. Die Plane schnitt ich mit einem ganz normalen Teppich Cutter zu. Zwei D-Ringe (20mm) dazu, zusammenkleben – fertig ist der Befestigungsriemen. So einfach – so gut aussehend. Super – die ersten Neu Teile am alten Kahn waren fertig. So kann es weitergehen.