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Abendstimmung

Segeln und Paddeln am großen Brombachsee (in der Nähe von Ansbach). Eine Tour im Oktober 2012.

Abendstimmung

Segeln und Paddeln am kleinen Brombachsee (in der Nähe von Ansbach). Eine Tour im Oktober 2012.

Abendstimmung

Segeln und Paddeln am kleinen Brombachsee (in der Nähe von Ansbach). Eine Tour im Oktober 2012.

Lago Maggiore

5 Tagestour im Frühjahr 2012 um den Lago Maggiore. Pause in Feriolo am Westufer.

Neckar bei Neckargerach

Paddeltour auf dem Neckar. im Sommer 20012 von Mosbach nach Heidelberg.

Freitag, 15. Februar 2013

Flasche leer

Wieder mal habe ich bei meiner wöchenendlichen IKEA Tour ein sehr hilfreiches Utensil erspäht. Wer kennt das nicht, man unternimmt eine Wochenendtour, sei es nun mit dem Boot oder per Pedes und spätestens beim Verpacken der Waschtasche ärgert man sich über das gigantische Volumen seines Lieblingsduschbads bzw. -shampoos. Ikea hat für diese Fälle kleine bunte Fläschchen im Programm in die man solche Flüssigkeiten umfüllen kann. Bei einer Größe von 100ml sollte der Inhalt für eine ganze Woche Platz finden. Die Fläschchen haben eine wiederverschließbare Verschlusskappe und sind in verschiedenen Farben erhältlich. Durch beschriften mit Permanent Marker findet man auch die gewünschte Flüssigkeit schnell wieder.




Links:
Ikea Family

Dienstag, 12. Februar 2013

Pinguin Mantis - Kleiner Kocher ganz Gross

Am Anfang stand die Frage nach dem geeigneten Brennstoff (Benzin, Gas oder Spiritus). Allerdings war diese für mich recht schnell beantwortet. Da ich zum größten Teil im Frühling bis Herbst unterwegs bin, spielte das Thema Gas und niedrige Temperaturen eine eher untergeordnete Rolle. Für meine geplanten Unternehmungen mit möglichst wenig und leichtem Gepäck besitzt Gas eindeutig Vorteile:

-    Gas ist mit Abstand der leistungsfähigste Brennstoff (Heizwert bis 11900 Kcal/kg
-    Gas ist eine saubere Sache
-    In Europa (mein Aktionsradius) sind Schraubkartuschen überall zu bekommen.

Die zweite Frage ob es ein Brenner zum Aufschrauben auf die Kartusche oder ein „Stand alone“ Geräte wird war dann schon schwerer. Mein bisheriger Kocher war ein altes Campingaz Gerät, welches auf der Kartusche befestigt wird. Folgende Punkte haben mich daran wirklich genervt. Zum einen war die Standfestigkeit besonders in unebenem Gelände durch den sehr hohen Schwerpunkt schlecht. In Verbindung mit einem großen Topf kam es nicht nur einmal zum Umfallen des Kochers samt Topf. Die Standfestigkeit des Topfes auf dem Brenner war ebenfalls schlecht, denn die Auflagefläche des Topfes war viel zu klein und zu „rutschig“. Als ich dann nach einigen Recherchen den kleinen Pinguin Mantis gesehen habe stand für mich die Lösung so gut wie fest.

Der Mantis ist die neue Version des alten Modells Spider. Im Gegensatz zum Vorgänger besitzt der Mantis eine zusätzliche Leitung am Brennkopf, so dass das Gas vorgewärmt wird und sich somit eine optimierte Verbrennung auch bei tiefen Außentemperaturen (bei gleichzeitigem auf den Kopf stellen der Kartusche) ergibt.  Eine Flexstahlleitung verbindet den Kocher mit der Schraubkartusche. Mit einem Zusatzadapter (nicht im Lieferumfang) können auch Stechkartuschen verwendet werden. Die Regulierung der Flammengröße wird über ein kleines Rändelrad am Kartuschenadapter realisiert. Zur Inbetriebnahme werden 3 Arme des Topfhalters und die Standfüße ausgeklappt, was dem Kocher bzw. Topf eine enorme Standfestigkeit verschafft. Sowohl kleine als auch große Töpfe auch jenseits der 2 Liter hält der Kocher zuverlässig in Position. Kein Wackeln und kein Kippeln auch wenn mal kräftig umgerührt wird. Vom Mantis gibt es zwei Versionen. Eine aus Edelstahl und eine aus Titan. Da ich nicht der absolute UL Freak bin entschied ich mich für die etwas preisgünstigere und ein paar Gramm schwerere Edelstahlversion. Zusammengeklappt ist der Kocher äußerst kompakt. Im mitgelieferten Meschbeutel findet der Kocher zusammen mit einer 230er Schraubkartusche Platz in einem Solo Kochgeschirr. Bravo…

Auch Die Kochleistung ist durchaus sehenswert. Mit seinen angegebenen 3000W schafft es der Kocher 1 Liter Wasser (14°C) in ca. 5 Minuten zum Kochen zu bringen.

Produktmerkmale:
Preis 34,95 €
Maße Kocher: 145x145x75mm
Gewicht: 145g
Material: Edelstahl und Duraluminium
Leistung: 3000W
Standart-Schraubverschluss
Lieferumfang: Gaskocher mit Schlauch und Adapter, Transportbeutel, Bedienungsanleitung


Links
Youtube Video
Forum Beitrag: www.outdoorseiten.net
hier kann man ihn Kaufen












Freitag, 1. Februar 2013

Mit Faltboot und Skiern in Norwegen

Quelle: http://stefanwiebel.blogspot.de/
Durch einen Artikel im Bad Reichenhaller Tagblatt bin ich auf die fantastische Reise von  Stefan Wiebel und Stefan Wörz aufmerksam geworden. Nur mit dem Faltboot und auf Skiern haben die beiden Reichenhaller Krankenpfleger Stefan Wiebel und Stefan Wörz sechs kalte Winterwochen lang die Lyngenalpen in Nordnorwegen bereist. Entstanden sind dabei fantastische Aufnahmen und ein wunderschöner Filmtrailer.

Blog von Stefan Wiebel
Der Filmtrailer

Vernstaltungstermine zur Reise:
17. Januar 2013 um 20:00 Uhr, Postsaal Trostberg
26. Januar 2013 um 20:00 Uhr, Magazin 4, Bad Reichenhall
09. März 2013 um 18:00 Uhr, Konstanzer Kanumesse
22. März 2013 um 20:00 Uhr, DAV Traunstein,Rathaussaal TS
23. März 2013 um 20:15 Uhr, Berginale, Berchtesgaden 
14. Oktober 2013 um 20:00 Uhr, DAV Augsburg, Kolpingsaal 

Pinguin Solo


Auf der Suche nach einem geeigneten, preisgünstigen Kochgeschirr bin ich auf die Produkte von Pinguin (Tschechische Outdoormarke) aufmerksam geworden. Das Teil sollte für meine Solo Paddeltouren bzw. meine gelegentlichen Rad- und Treckingtouren herhalten.

Das 3-teilige Koch Set (Topf, Pfanne, Schwamm) ist aus gehärtetem Aluminium gefertigt. Die Oberfläche ist mit einer feuerbeständigen und abriebfesten Eloxalschicht versehen. Durch das Eloxieren lassen sich Härten zwischen 200 und 400 HV erreichen. Bisher habe ich es bei meinen Kochaktionen noch nicht hinbekommen die Oberfläche zu beschädigen,

Zum Hantieren der heißen Töpfe sind Klappgriffe fest an Pfanne und Topf vernietet, so dass keine zusätzlichen Griffe notwendig sind. Das man sich nicht die Finger verbrennt sind die Griffe mit Kunststoff überzogen.

Der Hauptgrund für diese Topfwahl ist jedoch die perfekte Passform für Gaskartusche und meinen Kocher. Denn in das Innere passen diese beiden Sachen perfekt. Somit ergibt sich eine optimale Raumausnutzung und zugleich werden Kartusche und Kocher perfekt geschützt.

Einziges Manko: Es gibt keine Verriegelung wenn Topf und Pfanne zusammengesetzt sind. Folge ist, dass alle Teile einzeln in dem mitgelieferten Aufbewahrungsbeutel liegen und klappern vor-sich-hin. Habe einfach einen Einweckgummi darüber gestülpt und das Problem war gelöst. Alles in allem ist das Kochgeschirr eine preisgünstige Alternative zu deutlich teureren Lösungen. Zu einem Preis von 16,50 Euro ist das Geschirr unschlagbar.

Details:

Maße Deckel: 120x60mm
Maße Topf: 127x102mm
Maße Topf + Deckel 127x150mm
Gewicht 218g
Material eloxiertes Aluminium



Mittwoch, 16. Januar 2013

Vom Dachboden zurück aufs Wasser

Heise Boote - Firmenlogo
In der Frankfurter Allgemeinen ist ein Artikel über Markus Heise aus Willich erschienen. Heise ist ein in der Faltbootszene bekannter Bootsbauer und Sammler. Der Artikel zeigt, wie Markus Heise aus alten Booten wieder Neue erschafft. Also genau wie ich ... wieso bin ich eigentlich nicht in dem Artikel erwänhnt worden.

weiterführend Links:
zum Artikel
Heise Fatboote



Donnerstag, 3. Januar 2013

Warme Tüte


Fürs Paddeln in vorwiegend feucht-kühlen Bedingungen eignete sich mein guter alter Daunenschlafsack nicht mehr wirklich. Aus diesem Grund machte ich mich auf die Such nach einer wassersportgeeigneten Alternative. Folgende Punkte schrieb ich mir für die Suche ins Lastenheft. Kunstfaser, wasserabweisend, < 1500g, geringes Packmaß, < 150 Euro, Temperaturbereich bis 0°.

Nach einer ersten Recherche war die Liste von den in Frage kommenden Kunstfaserschlafsäcken recht überschaubar:

Mammut Kompakt 3-Season 180
Mountain Hardwear Lamina 20
The North Face Cats Meow Reg
Vaude Arctic Basic

Der Mammut Sack glänzt mit einem super Packmaß und einem ausgezeichneten Wärme-Gewichts-Verhältnis. Was mir positiv auffiel war die super passende Kapuze und der dicht schließende Wärmekragen. Ebenfalls positiv das wasserabweisende Außenmaterial. Was mir nicht gefiel war die Füllung. Ziemlich fest, aber gut ich bin ja auch einen Daunenschlafsack gewöhnt. Was mir aber überhaupt nicht gefiel war der Preis. Mit über 250 Euro überschritt er mein gestecktes Limit doch sehr deutlich.

Der North Face zählt zu den Klassikern. Was mir nicht gefiel war die Kapuze. Irgendwie  war sie ziemlich umständlich zu bedienen. Ebenfalls nicht Optimal war die Abdichtung des Schlafsacks. Ich hatte immer das Gefühl, dass es von irgendwo in den Sack hineinzieht. Der Preis ist mit 150 Euro recht akzeptabel.

Der Vaude ist ein recht kuscheliger Geselle. Er bietet sowohl im Sack als auch in der Kapuze viel Platz. Was mir auffiel, die Unterseite des Schlafsacks war deutlich weniger gefüllt als die Oberseite. Was das für Auswirkungen bei niedrigen Temperaturen hat konnte ich leider bei meinem Test nicht ausprobieren. Mit knapp 1500g und einem Preis von 160 Euro erfüllte er knapp die von mir gesteckten Ziele.

Der Kunstfaserschlafsack von Mountain Hardwear  hat ein Temperaturlimit von -5°C. Durch die spezielle Lamina-Konstruktion wird das Obermaterial direkt an die Isolation laminiert. So entfallen Kältebrücken. Der wärmeoptimierte Mumienschnitt und die äußerst wertige Kunstfaserfüllung sorgen für die angegebene Leistung. Die Füllung macht den Schlafsack äußerst kuschelig.  Auch der Schnitt ist äußerst geräumig und bequem. Der Wärmekragen und die anatomisch geschnittene Kapuze sorgen dafür, dass die angewärmte Luft aus dem Schlafsackinneren nicht nach außen entweicht. Das DWR-beschichtete Außengewebe (Imprägnierung) hält Nässe ab.

Letztendlich entschied ich mich für den Mountain Hardwear Lamina 20. Für sagenhafte 77 Euro bekam ich ihn als Auslaufmodell in einem Internetshop.

weitere Links:
Herstellerseite: Details
Outdoor Magazin: Testbericht

Lamina im Kompressionssack
30cm in der Länge ... kann sich sehen lassen


Sack zum Lagern.
Lamina 20 kommt von 20F oder -7°C
bequeme Kaputze
Kaputze und Front lassen sich getrennt verstellen
Wärmeschutzkragen und Reissverschluss "Dämmung"
kleine Tasche im Brustbereich

Weitere Details zum Mountain Hardwear Lamina 20:

Konstruktion: Kunstfaserschlafsack
Einsatzbereich: Bergsteigen; Hochtouren; Trekking
Material: Micro Ripstop Nylon 40D (100% Polyamid)
Innenmaterial: Polyester Taffeta 40D (100% Polyester)
Füllung: 850 g (Regular) / 940 g (Long)
Temperatur Komfort: 1° C
Temperatur Limit: -5° C
Temperatur Extrem: -22° C
Packmaß: 20x38 cm (Regular)
Gewicht: 1400 g (Regular); 1500 g (Long)
Längen: 198 cm (Regular); 213 cm (Long)
Extras: Wärmekragen; anatomische Kapuze; ausgeformte Fußbox; durchgehender RV; DWR-Imprägnierung

Sonntag, 30. Dezember 2012

Paddel - lapap


Als nächstes machte ich mich an das Restaurieren der Paddel. Diese waren in einem erbärmlichen Zustand. Die Hülsen waren gebrochen und der Lack war völlig ruiniert. Nach abendlicher Internetrecherche hatte ich dann auch alles gefunden was für eine Restaurierung erforderlich war.




Der Lack
Festa Bootslack
Diese Entscheidung fiel mir am Schwersten. Ich entschied mich für einen eBay Händler (Fa. Festa). In Foren wurden die Lacke recht gut bewertet und der Preis stimmte auch. Um sicher zu gehen, dass der angebotene Bootslack auch für meine Anforderungen geeignet war rief ich vorsichtshalber noch bei der Firma an. Nach guter Beratung bestellte ich gleich 3l vom Bootslack. Ich konnte diesen dann auch für die Neulackierung des Bootsgestells nutzen. Preis für den Lack 30 Euro.

Hülsen
Neue Messinghülsen kaufte ich ebenfalls im Netz. Die Teile waren echt schlecht zu bekommen. Bei einem Paddelclub aus Halle (Saale) wurde ich dann fündig. Ich bestellte auch gleich neue Spritzringe. Ein Satz Hülsen und 4 Spritzringe kosteten mich 15 Euro.

Tesa Gewebeband
Paddelblatt Verstärkung
Die Verstärkung der Paddelblätter erledigte ich mit Textilband von Tesa. Zu bekommen in jedem Baumarkt. Kostenpunkt 4 Euro.

Zuerst habe ich die Paddel vom Restlack befreit. Erst 80iger Sandpapier. Als Finish habe ich dann 200erter benutzt. Paddel gründlich entstaubt und die Blattenden mit dem Textilband umwickelt. Im Anschluss habe ich dann die Paddel 3x lackiert. Zwischen jedem Lackiergang habe ich die Oberfläche mit feinem Sandpapier beschliffen. Zum Schluss noch die neuen Steckhülsen und Tropfringe montiert und fertig waren die alten – neuen Paddel.